Ich lese gerade ein Buch von Ali Smith „Spring“ (Frühling). Eine mäandernde Erzählung, die Charaktere und Ereignisse in überraschender Weise verknüpft. Plötzlich taucht ein Schulmädchen auf, das in ein Gefängnis marschiert, in dem Flüchtlinge einsitzen. Also „Gefängnis“ und „einsitzen“ sind eigentlich nicht die richtigen Worte, die Flüchtlinge haben ja keine Verbrechen begangen, sie sind vor

Anstiftung zur Freude #129 Der Leiter des New York Zen Center for Contemplative Care, Koshin Paley Ellison, schreibt über Großzügigkeit nicht nur als Geste, wenn wir etwas übrig haben, das wir verschenken können, sondern als Geste des Vertrauens. Ich pflanze einen Samen im Vertrauen darauf, dass er aufgehen wird. Ich pflanze einen Samen im Vertrauen

In letzter Zeit breche ich öfter in Tränen aus, wenn ich im Auto sitze. Ich höre Radio und denke, das sind keine Nachrichten. Das ist eine Bankrotterklärung an Mitmenschlichkeit, Fürsorge, Gemeinschaft.

Es ist still. So still es eben ist, wenn zwei hörende Ohren ins Spiel kommen. Die Heizung rauscht, ein Vogel ruft durchs geschlossene Fenster herein, die Kaffeetasse, die ich, ohne hinzuschauen, vom Schreibtisch hebe, schlägt sanft gegen den Wasserkrug. Macht ein Baum, der im Wald umfällt, ohne dass hörende Ohren zugegen wären, überhaupt ein Geräusch?

Ein Jahr im Taschenformat. Was hat mich gefreut, was war schwierig, was hat mich inspiriert, was habe ich gelernt, was möchte ich weitertragen….. eine kleine Auswahl aus meinem Jahr 2025.

Es gibt keine Zufälle. Alles ist vorherbestimmt. Ein Rechenzentrum von der Größe eines Planeten könnte es beweisen, erzählt mir eine Netzwerkkollegin über die Beschäftigung eines Freundes, der dem Determinismus anhängt oder ihm anhängen möchte oder darüber nachdenkt, ob es Sinn machen könnte, ihm anzuhängen.