100 Dinge, die mein Jahr 2025 ausmachten

Dezember 29, 2025 in Allgemein

von Eva Scheller

Ein Jahr im Taschenformat. Was hat mich gefreut, was war schwierig, was hat mich inspiriert, was habe ich gelernt, was möchte ich weitertragen….. eine kleine Auswahl aus meinem Jahr 2025.

  1. Am 1. Januar im Kino: Gloria!, Film der Regisseurin und Musikerin Margherita Vicario. Geschichte der Selbstermächtigung von Frauen im Venedig des 18. Jahrhundert, die als Musikerinnen die Konventionen sprengen. Gute Grundlage für die nächsten 364 Tage.
  2. Am 3. Januar, zwischen Schreibtisch und Gartenpforte, fällt unvermittelt die Entscheidung, dass ich meine Freitagsbriefe einstelle. Notiz: Plötzlich weiß ich, ich schreibe keine Freitagsbriefe mehr.
  3. Die Frage, wann das sein wird, beantwortet sich während der folgenden Autofahrt: sofort.
  4. Ich bin froh und erleichtert und gleichzeitig traurig. Das geliebte Alte verabschiedet sich plötzlich, ohne Ankündigung. Zack, weg.
  5. Neues gibt es zunächst noch nicht und später eher zögerlich.
  6. Zitat: „Schreib auf, was du erreichen willst.“ (M. Forleo)
  7. Die alte Geschichte: was mache ich eigentlich wirklich? Wer bin ich in all meinem Tun?
  8. 15. Januar erscheinen zum ersten Mal die Neuraumpalast News. Ein Essay, eine Anstiftung zur Freude, Ankündigungen, was frau bei mir so machen kann.
  9. Ende Januar eine Woche in Hohwacht an der Ostsee, während ich an einem virtuellen Schreibretreat teilnehme. Im Gepäck u.a. 16 Bücher.
  10. Notiere den Satz: Ich liebe Substantive. Erinnere mich an mehrere kritische Äußerungen zu meinem Schreibstil. Denke, mein Schreibstil passt mir mittlerweile wie ein maßgeschneiderter Anzug, egal, was andere davon halten.
  11. Maren Martschenko stellt im Podcast „Magnetprodukt on Air“ meinen Stillekurs als Magnetprodukt des Monats vor.
  12. Im Februar zum 2. Mal die Reise ins Land der Stille – Commit to Sit. Schon nach der Hälfte des 10 Tages Kurses ist mir klar: ich mach das in 2026 wieder! Lege gleich den Termin fest: 5. – 15.02.2026.
  13. Nach dem ersten Durchgang im Januar 2024 wollte ich das Angebot NIE mehr wiederholen. Ich habe gelernt: Januar ist für mich eine energetisch extrem anstrengende Zeit. Februar ist der richtige Jahresstart für die Pflege der Stille.
  14. Im Februar lösche ich alle meine Meta Accounts. Zuerst kann ich mir gar nicht vorstellen, nicht mehr über Kommunikationsmöglichkeiten auf diesen Kanälen zu verfügen. Dann stelle ich mir vor, was aus diesem Unternehmen würde, wenn 20 oder 30% der auf seinen Kanälen Aktiven mit den Füßen abstimmten. Das macht mir die Entscheidung leichter.
  15. Dennoch: Ich zahle einen Preis für diese Entscheidung. Bin dann einfach mal draußen, auch in Netzwerken, die die M-Politik ablehnen. Wundere mich über die Bequemlichkeit (oder Ignoranz?).
  16. Wir schaffen die Welt, in der wir leben. Durch aktive Entscheidungen, mehr allerdings wahrscheinlich durch Passivität. Auch Passivität ist eine Entscheidung. Daran möchte ich mich immer wieder erinnern.
  17. Fahre nach München mit einem Terminkalender voller toller Netzwerktreffen + Konzertkarte für die Frauenkirche. Ein paar Termine kann ich wahrnehmen, dann liege ich 3 Tage mit Grippe im Hotelbett.
  18. Notiere Anfang März nach 10 Tagen Krankheit: mein Hirn ist wieder online.
  19. Entdecke eine neue Säulenheilige für meinen Denk- und Büchertempel: Ursula K. Le Guin, US-amerikanische Feministin, Vordenkerin, Schriftstellerin.
  20. Ausgehend von alten Polizeifotos schreibe ich zum Internationalen Frauentag ein Essay mit Lebensvignetten unterschiedlichster Frauen, der in den NeuraumpalastNews erscheint.
  21.  Zitat: „Sei ein Mensch.“ (Margot Friedländer)
  22.  Im März begegne ich zum ersten Mal dem Symptom, das mich bis zum Jahresende begleiten wird und das ich später, aus Gründen des Re-Framings, Fred nenne: eine Entzündung im linken Fuß. Je nach Stimmung erschwert bis verunmöglicht Fred mir mein freies Gehen. Ich empfinde das oft als schwierig, meine Dorfrunden liegen auf Eis, mein Planen von Ausflügen ist eingeschränkt.
  23. Bin online beim Pioneers of Change Summit zum Thema Nachhaltigkeit dabei. Viele interessante Interviews und auch Live Events. Tiefer Respekt für die enorme Arbeit, die in dem kostenlos zugänglichen Format steckt. Am Ende kaufe ich das „Summit Paket“, um die Organisation zu unterstützen.
  24. Zitat: „Trauer ist ein ganz tiefer Zugang zum Leben.“ (Janna Schneewitta Rehbein).
  25. Film: „But Beautiful“ des österreichischen Dokumentarfilmers Erwin Wagenhofer. Beeindruckende Geschichten von einem anderen Leben und Wirtschaften. Es ist möglich!
  26. Verschlinge eine Romantrilogie von Rachel Cusk.
  27.  Neues Angebot kommt zur Welt: mein „NeuraumSalon Business Mentoring“ wird mit dem ersten Treffen am 25. März aus der Taufe gehoben. 7 Frauen haben sich angemeldet. Das Thema des 2 stündigen Formats: Konzepte.
  28. Treffe mich mit einem meiner Patensöhne am Uelzener Bahnhof. Wir erkunden die Stadt und essen Spargel.
  29. Werde Mitglied in Frank Katzers Technik Mentoring Community. Das ist der berühmte Gamechanger in diesem Jahr: ich mache mich endlich an die Umsetzung der neuen Webseite und kriege nicht mehr die Nervenkrise, wenn technische Probleme auftreten.
  30. Phase von ca. 1 Woche, in der so ziemlich alle technischen Probleme auftreten, die auftreten können. Ich telefoniere und schreibe stundenlang mit diversen Supportsystemen. Wie lange es dauert, bis die Fehler überhaupt diagnostiziert werden. Ist ein bisschen wie absurdes Theater. Leider nicht lustig.
  31. Wer sagt, dass Technik die Welt besser macht?
  32. Das ganze Jahr über nervt mich die künstliche Assistenz bei meinen Texten mit dem Hinweis, das sei doch sehr lang, das Lesen koste Zeit, ob ich nicht lieber eine Zusammenfassung lesen wolle? Ja, du Depp, ich kann kurz nicht; ich will ausführlich lesen!!!!!!!! (Kennt eine den Ausschaltknopf? Erbitte Hinweise!)
  33. Hadere weiter mit Strukturen, bis ich das Prinzip erkenne, nach dem ich funktioniere: Ich bin eine Welle. Komme mit großer Kraft bei Flut an den Strand, arbeite mich leer, brauche danach Rückzug, bevor es weitergeht. Bringe nicht nur ein Muschelchen oder ein bisschen Seegras mit, sondern immer einen Schwall von Themen und Ideen.
  34. Aus der Erkenntnis wird ein NeuraumSalon Thema: Formen. Die Frage an alle: Was ist die Form, in der du am besten arbeiten kannst, jenseits von linearen Strukturen?
  35. Ich bin oft traurig. Einen unmittelbaren Anlass gibt es nicht. Es ist, als meldeten sich alte Schichten, als spürte ich Trauer aus dem Menschheitskollektiv.
  36. Fange an, einen längeren Essay über Trauer zu schreiben. Das Thema fühlt sich an wie ein Rucksack voller Steine.
  37. Notiz: Im Erinnern frage ich mich, ob die Erinnerung stimmt. Wer sagt, dass ein Gemerktes auch ein richtig Gemerktes ist?
  38. Lese Donna J. Haraway: „Unruhig bleiben“. Kooperation über die Grenzen der Arten hinweg als Grundlage eines neuen Zeitalters. Die Taube ko-kreierend neben dem Menschen. Können wir das überhaupt denken, eine Gleichberechtigung mit ALLEM, was existiert?
  39. Ich schreibe mir im Mai eine Handlungsaufforderung per Email, nur mit einem  Betreff: „Fahre nach Venedig!“ Venedig geht sich nicht aus. Meine große Sehnsucht nach der Stadt im Meer wird nicht gestillt.
  40. Im Mai die 1. Kooperation in den NeuraumpalastNews mit der Künstlerin Sabine Lemke, die die Ausgabe mit ihren herrlichen Illustrationen bereichert.
  41. Zitat: „Solange wir Macht nicht neu denken, bleibt der Zugang zur Macht für alle Frauen immer unter Vorbehalt. … Dieser Zugang kann … teilweise – oder… komplett – wieder zurückgenommen werden …“ (Eva Thöne)
  42. Schaue aus unerfindlichen Gründen endlich wieder auf LinkedIn vorbei, bevor ich zu einem Ausflug aufbreche. Entdecke die PN einer alten Studienkollegin, die in Australien lebt. Sie ist gerade im Harz! Ich ändere das Ziel meines Ausflugs. Wir treffen einander in Magdeburg. Es ist wie früher.
  43. Notiz: Schritt für Schritt enthüllt sich der Sinn.
  44. Ich befreie mich in tagelanger Umräum- und Aufräumarbeit von alten Unterlagen, kündige endlich ein Bankkonto, das ich nicht mehr benutze. Hurra, das fühlt sich großartig an.
  45. Fange wieder an, Gedichte zu schreiben. Renne ständig mit Zetteln durch die Gegend, die ich im Bedarfsfall vollkritzeln kann.
  46. Der Schornsteinfeger legt den Ofen in meinem Arbeitsbereich still und beanstandet die Schamottsteine in zwei weiteren Öfen. Noch sind Fristablauf zur Mängelbeseitigung und die Kälte in weiter Ferne. Ich verbringe Wochen damit, Handwerker zu finden, mit dem Schornsteinfeger zu korrespondieren, einen Ofen auszusuchen, und, als ich ihn endlich habe, dem Ofenbauer hinterherzutelefonieren.
  47. Reise nach Berlin zur Fotosession mit der Fotografin Julia Vogel. Es entstehen bunte, bewegte, freudige Bilder für meine neue Webseite.
  48. Im Juli Arbeitsurlaub im Haus einer Freundin im Schwarzwald. Ihre 87-jährige Tante werkelt den ganzen Tag an einer Holzskulptur, während wir lesen und schreiben. Am Abend gemeinsames Essen vor dem Haus mit Wein und Wasser und Blick in den weiten Himmel.
  49. Gespräche über Frauenleben, Verluste, De-Konstruktion patriarchaler Strukturen, das Wesen des Menschen.
  50. Sie ist noch nicht fertig, aber fertig genug: Die Webseite inner-education-academy.de geht am 31. Juli online. Ich bin sehr glücklich.
  51. Beim Tomatenkaufen im Hofladen sticht mich eine Wespe in den Hals, die offensichtlich zwischen den Tomaten saß. Verbringe trotz Allergiemitteln ein Wochenende damit, den Nesselausschlag zu kühlen. Bin in meiner friedlichen Koexistenz mit Wespen nachhaltig verunsichert.
  52. Fahre nach Goldegg im Salzburger Land, verliebe mich in den Ort und das alte familiengeführte Hotel zur Post.
  53. Gehe mehrmals im Goldegger Moorsee schwimmen. Schwimmen wird im Lauf des Jahres eine Lieblingsbeschäftigung meines Körpers.
  54. Nehme in Goldegg am Sommercamp der Pioneers of Change teil.
  55. Zitat: „Fallende Bäume machen mehr Krach als ein wachsender Wald. Lass und auf den Wald hören.“ (H.P. Dürr)
  56. Tagesausflug aus unserem kleinen Dorf zur Yoko Ono Retrospektive in Berlin. Absolut großartig. 60 Jahre alte Texte von Yoko Ono könnten gestern geschrieben sein.
  57. Notiz: Mein inneres Wetter besteht gerade aus Traurigkeit, die als Auftrag in diversen Kisten, Schachteln, Beuteln in unmittelbarer Nachbarschaft herumhockt, wie ein Rudel träger Katzen.
  58. Meinen Geburtstag will ich nicht organisieren. Fahre nach Hamburg und werden ab Mittag von Freund*innen mit den unterschiedlichsten Ereignissen überrascht. Lauter Dinge, die ich noch nie gemacht habe!
  59. In München Einladung zu einem Interview für den Get Happy Podcast von Kathie Kleff. Tiefes Gespräch über Entwicklungswege. Kathie wird die Folge: „Dem Trauma die Macht nehmen“ nennen.
  60. Danach Seminar am Chiemsee. Story- und Auftrittstraining mit Eli Perzlmaier und Melanie von Sass.
  61. Habe noch nie so viele tolle Frauen getroffen, die ihre eigenen Fähigkeiten und das, was sie erreicht haben, so krass unterschätzen und unterbewerten. Es einfach nicht sehen können! Finde mich selbst weniger krass von mir unterschätzt. Aber das ist meine Meinung.
  62. Begreife, wenn der Körper nicht zur Verfügung steht, weil in ihm alte Muster ablaufen, finden Veränderungsprozesse gar nicht oder allenfalls äußerst langsam statt.
  63. Gerade wir Frauen müssen wirklich ganz tief schauen, wenn es im Business hakt und Hindernisse auftreten. Am Mindset schrauben hilft absolut nicht weiter. Weiß genau, wovon ich spreche.
  64. Bodyset. Mindset. Spiritset. Das ist der neue Slogan für die Inner Education Academy. Daraus wird eine 3-teilige kostenlose Webinar Reihe.
  65. Fahre nach Frankfurt als Fan meiner Freundin Prof. Katharina Pistor, die eingeladen wurde, die Adorno Vorlesungen 2025 zu halten. Es geht um nicht weniger als eine Neuordnung des Geldwesens.
  66. Treffe meinen Netzwerkfreund André Hecker in analog. Wir essen japanisch, teilen uns einen Kuchen und hören nicht auf, zu reden.
  67. Schlafe auch in Frankfurt schlecht, weil mich mitten in der Nacht ein Gedicht aufweckt.
  68. Zuhause weckt mich die Katze auf.
  69. Entdecke durch ein Interview die Körperenergie Expertin Ellen Meredith und ihren außergewöhnlichen Ansatz der Kommunikation mit dem Körper. Lerne einfache und gleichzeitig sehr wirkungsvolle Übungen. Bin sofort begeistert.
  70. Etwas später nehme ich an einem Selbstlernkurs unter ihrer Leitung teil. Baue Aspekte aus ihrem Programm in meine Arbeit ein.
  71. Anna Koschinski lädt mich zu einem Gespräch über Stille für ihren „Verbindung schaffen“ Podcast ein.
  72. Warum ist Stille so laut? Bzw.: gibt es überhaupt wirklich stille Stille? Warum ist Stille so wichtig für unsere Entwicklung, Selbstbeziehung, Entfaltung im Leben?
  73. Bis Weihnachten melden sich 8 Menschen sich für den Stille Kurs vom 5. – 15.2.2026 an. Ihr Commitment ist SO hilfreich für mich und meine Arbeit, es gibt mir einen Rahmen. (bis 10.1.26 kann der Kurs mit dem Code SuperEarly15 mit 15% Rabatt gekauft werden).
  74. Reise über Berlin an den Starnberger See. Dort ein weiterer Women’s Hub Day, diesmal werde ich nicht krank, genieße aus tiefstem Herzen den Tag und die Gemeinschaft von Frauen. Mega Stimmung!
  75. Halloween klingeln vier verkleidete Teenager an meiner Tür. Erkenne nur den Star Wars Trooper. Bei allen anderen Kostümen rate ich falsch. Wir lachen. Nachher notiere ich: „In meinem Kosmos sind Hexen schöne, wilde Frauen jeglichen Alters, die vor Begeisterung und Gesundheit strahlen“. (Die Hexenmaske war dunkelgrünlich mit sehr langer Nase und, natürlich, Warzen).
  76. Zitat: „Die Werkzeuge der Herrschenden werden niemals das Haus der Herrschenden einreißen“. (Audre Lorde)
  77. Sortiere mindestens ein Drittel meiner Kleidung aus. Plötzlich und radikal hat sich mein Stil geändert. Kann das nicht mehr tragen, was ich so lange geliebt habe.
  78. Die Abwesenheit von gutem Schlaf ist ein Jahresthema.
  79. Die Sinnhaftigkeit meines Tuns ist ebenfalls ein Jahresthema.
  80. Erstelle ein Organigramm der Rollen, die ich im Arbeitsleben ausfülle. Daraus wird eine komplett neue Sicht auf die Interaktion meiner Fähigkeiten, Wünsche, Bedürfnisse. Tiefer Gamechanger!
  81. Entwickle in der Folge ein Thema des NeuraumSalon Mentoring Programms 2026 (inneren Strukturen, kooperative Hierarchien; Termin: 17.3.2026)
  82. Besuche meine Berliner Freundin aus Anwältintagen. Sie kocht mir ein Weihnachtsessen, wir sehen eine Ausstellung im Hamburger Bahnhof, hören ein Konzert in der Philharmonie.
  83. In der Philharmonie verliere ich meine Garderobenmarke und wir entdecken Donna Leon im Publikum.
  84. Was bedeutet es, so bekannt zu sein, dass es in der Öffentlichkeit keine Privatheit mehr gibt ?
  85. Ist das für viele Frauen schwierige Thema Sichtbarkeit mit dem befürchteten Verlust eines Schutzraums verbunden? Geht es vielleicht gar nicht so sehr um die Angst vor negativen Reaktionen, sondern um die Konsequenz radikaler Verantwortlichkeit für das eigene Tun in der Welt? (Thema NeuraumSalon 19.5.2026).
  86. Weihnachtsausflug nach Magdeburg, Treffen mit einer Kollegin aus dem Autorinnenetzwerk. Die Stadt ist eine einzige Weihnachtsbeleuchtung. Ich liebe Weihnachtsbeleuchtungen!
  87. Zitat: „Schaut euch genau das an, was wir nicht brauchen.“ (Alexander Graf von Schlieffen)
  88. Lerne im Horoskop für 2026, dass Menschen mit Aszendent Krebs meist eine nicht homogene Umwelt haben, weil sie die unterschiedlichsten Personen um sich versammeln. In Netzwerken haben sie nur punktuelle oder eher löcherige Berührungspunkte und immer eher eine Einzelposition. Das macht viel Sinn für mich und ist erleichternd.
  89. Menschen sind glücklich, wenn sie sich einordnen können, selbst wenn die Einordnung das Stehen außerhalb der Ordnung ordnet.
  90. Satz einer Teilnehmenden im NeuraumSalon: „Ich gehöre zum Stamm der Weggelaufenen“ (gemeint: das Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum Familiensystem).
  91. Wer Grenzen überschreitet, zahlt den Preis der Nichtzugehörigkeit. Das ist für das Nervensystem schwer auszuhalten. Manche Seele brauchen die Expansion und das bedeutet IMMER, Neuland zu betreten, Risiken einzugehen, Koalitionen aufzukündigen. Auch oft: Alleine zu sein mit löchrigen Berührungspunkten. Trotzdem ist die Lösung: Kooperation und Verbindung, dann halt löchrig, aber immerhin.
  92. Zu meinen Archetypen gehört „The Seeker“.  2025 bekam die Bedeutung dieser energetischen Zugehörigkeit für mich klareren Sinn. (Vor diesem Hintergrund der Auftakt NeuraumSalon am 24.2.26: „The Tribe – Zugehörigkeiten und Archetypen“).
  93. Fazit 1 gegen Jahresende: Wahnsinnig anstrengend, wahnsinnig viele Veränderungen. Bin platt und reif für nichts mehr müssen.
  94. Fazit 2 gegen Jahresende: In 2026 gebe ich meinem Business noch einmal alle Aufmerksamkeit. Wenn sich dann nichts verändert an der Einnahmenseite, höre ich auf.
  95. Bestelle alle Newsletter ab. Stelle mir die ersten drei Monate von 2026 als weites Feld vor, in dem sich wenig ereignet.
  96. Weiß natürlich, dass das weite Feld bereits jetzt einen Haufen Ereignisse vorhält. Trotzdem: Reizreduzierung. Ein Vorsatz: erst ab April wieder neue Bücher kaufen. Fühlt sich gleich gut an.
  97. Hole von einer Nachbarin, die das im dörflichen Frauennetzwerk anbietet, ein in Bethlehem entzündetes Friedenslicht. Die Kerzenflamme reiste per Flugzeug und ICE in die sachsen-anhaltinische Provinz, bevor sie in unserem niedersächsischen Dorf ankam. Jetzt leuchtet das Friedenslicht in meinem Fenster.
  98. Am 24.12. in der kleinen Dorfkapelle von einer Nachbarin organisiertes Weihnachtssingen. Ihr Vater, der auf Besuch ist, hat wieder seine Ziehharmonika mitgebracht und begleitet die Lieder. Am Ende bedankt er sich, dass er zu unserer Dorfgemeinschaft beitragen durfte.
  99. Zitat: “Your generosity transforms lives”. (Irgendwo aufgeschnappt)
  100. “Sei ein Licht!“ Mary Olivers Gedicht „The Buddha’s Last Instruction“ nehme ich als Auftrag aus 2025 in alle 365 Tage des kommenden Jahres 2026 mit. (hier eine deutsche Übersetzung von mir).

Ich bin Dr. Eva Scheller, Founder #InnerEducationAcademy, Traumatherapeutin, Mentorin in Lern- und Veränderungsprozess, Autorin, Juristin, Aktivistin.

Alten Kontext dekonstruieren.
Inneres Wissen fördern.
Veränderungen wagen.
Neues finden.

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